FREEBIE: Schön, dass du da bist

Anlässlich der Feierlichkeiten am Wochenende habe ich kleine Schilder gebastelt auf denen stand „Schön, dass du da bist.“. Diese habe ich in die Blumengestecke gesteckt. Ein kleines Dankeschön an die Gäste, dass sie mit uns zusammen feiern. Ich wurde gefragt, woher ich die Schildchen habe. Und als ich gesagt habe, dass ich sie selbst gemacht habe, kam von mehreren Seiten die Bitte, ob ich ihnen auch auch welche machen kann. Meine Freundin Ivonne ist Trauzeugin und möchte sie bei der Hochzeit nutzen, der Sohn der anderen Freundin feiert in zwei Wochen Konfirmation. Bevor ich jetzt in die Großproduktion von Schildchen gehe, dachte ich mir, vielleicht können auch andere so ein kleines gelettertes Schild gebrauchen. Hier also ein kleines Freebie zum Ausdrucken. Einfach die pdf herunter laden, ausdrucken, ausschneiden und die Schilder dann an kleine Stäbchen kleben.

Viel Freude beim Basteln!

 

Hier downloaden:
Freebie Schild „Schön“

 

Wenn der Schrank voll ist und trotzdem etwas zum Anziehen fehlt

Ja jeder der mich kennt, sagt sofort, du hast doch so viel in deinem Schrank. Aber es gibt Anlässe, da gehen die lässigen Oversizekleider nicht, auch nicht die Jeans und die Sneaker erst recht nicht.

Am Wochenende feiert unser großer Sohn Jugendweihe. Ja dieses Fest der Jugendlichen, wo sie zumindest auf dem Urkundenpapier in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden. Naja er fühlt sich schon länger sehr erwachsen, aber das ist nur seine pupertäre Ansicht. Ich finde, es ist nach wie vor unser kleiner Großer.

Nun also steht dieses Fest an und was soll ich sagen, das Wetter soll mies werden. Es geht also kein Sommerkleidchen, auch das kleine Schwarze wird wohl zu kalt. Zuerst sitzen wir in einer kalten Kirche, danach in einem kalten Zelt, denn wir feiern in unserem schönen Garten. Bei 20 Grad und Sonne wäre das die perfekte Location, aber es soll nur 11 Grad geben und Regen.

Also musste ich outfittechnisch wirklich umdenken und vor allem aus meiner Wohlfühlzone ausbrechen.

Ich habe wie wild im Internet bestellt. Es ist noch kein Paket angekommen, der Feiertag ist wahrscheinlich schuld. Aber ich bin im hiesigen H&M doch fündig geworden und habe mich für eine schöne Bluse entschieden, die zu schwarzen Hosen schick aus sieht und zur Boyfriendjeans wohl später auch. Ein paar schicke Loafer dazu und eine schwarze Jacke und ich fühle mich gut gerüstet.

Vielleicht überrascht mich aber auch noch etwas aus den noch fehlenden Paketen?

 

Veganer Cherry Crumble

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Das Gute und Einfache liegt so nah. Gestern war ich bei der lieben Jana im Janasch’s. Hier gibt es einfach großartigen Kaffee und jeden Tag frischen Kuchen – meist sehr ausgefallen, mit frischen Blüten und in spannenden Geschmacksrichtungen. Aber gestern nun gab es einen einfachen Crumble. Ich probiere mich gern an besonderen und ausgefallenen Rezepten, aber die einfachen Kuchen haben einfach auch ihren Reiz. Heute nun habe ich, auch weil wenig Zeit war, schnell einen Kirsch-Crumble gemacht und was soll ich sagen, alle waren begeistert.

Wenn ihr also mal keine Lust auf viel Chi-Chi habt und ein schneller aber köstlicher Kuchen her muss, ist ein Crumble perfekt. Und das Tolle ist, man kann ihn mit den unterschiedlichsten Früchten zubereiten.

TEIG UND STREUSEL
200g Butter
300g Mehl
100g Zucker
1 Pckch. Vanillezucker
1 Prise Zimt

FÜLLUNG
2 Gläser Sauerkirschen
1 EL Johannisbrotkernmehl

ZUBEREITUNG
Die Butter mit dem Mehl und dem Zucker zu einem Teig verkneten.
Darauf achten, dass dieser nicht zu klebrig ist. Dann einfach noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen und in Küchenfolie wickeln. Wer Zeit hat, kann den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Da ich wenig Zeit hatte, habe ich ihn einfach für 10 Minuten in den Tiefkühler getan.

In dieser Zeit einfach den Saft von den Kirschen abgießen. (Wenn ich keine andere Verwendung dafür habe und er auch nicht von den Kindern getrunken wird, friere ich ihn einfach ein. Gefrorene Säfte kann man ganz wunderbar auch später noch verwenden.) Die Kirschen in eine Schüssel geben und sie dann mit dem Johannisbrotkernmehl andicken.

Eine Backform einfetten und die Hälfte des Teiges auf dem Boden verteilen. Die Kirschen danach auf dem Boden geben und dann den restlichen Teig auf die Kirschen „krümeln“. Wer mag kann noch eine Prise Zimt auf die Streusel geben.

Den Kuchen bei 150 Grad Umluft eine halbe Stunde backen.

Ich backe nach Gefühl. Wenn die Streusel schön goldgelb sind, ist er für mich perfekt.

TIPP
Man kann den Kuchen auch ganz wunderbar mit Lavendelblüten verfeinern oder mit Melissenblätter.

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Es ist nicht zu spät …

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Warum muss sie denn jetzt noch bloggen? Es gibt doch gefühlte hundertausend Blogs, warum muss man da auch noch mit mischen? Und was soll da jetzt noch anderes kommen?

Ja genau diese Fragen, stelle ich mir selbst. Ich hatte schon einen Blog und ehrlich gesagt, keine Zeit dafür. Die Kinder waren noch kleiner und brauchten viel Zeit. Da setzt man sich nach der Arbeit und den Aufgaben zu Hause nicht noch hin und tippt etwas in den Rechner rein.

Man könnte es jetzt Midlife-Krise nennen oder besinnen auf etwas Neues. Ich hatte schon länger Lust, noch mal neu anzufangen – mal etwas nur für mich zu machen, etwas wo mir keiner rein redet, wo ich keinem etwas recht machen muss. Nicht, dass ich das nicht gern mache, aber das Leben besteht doch größtenteils daraus, Kompromisse einzugehen und es allen recht zu machen. Ich freu mich natürlich, wenn das was ich hier schreibe oder poste irgend jemanden gefällt oder interessiert. Aber in erster Linie mache ich es für mich. Nennen wir es mein Tagebuch und Moodboard an dem ich alle teilhaben lasse.

Im letzten Jahr hat der liebe Clueso, nach einigen Veränderungen in seinem Leben, sein neues Album heraus gebracht. Ich sage es mal mit seinen Worten:

„Herzlich Willkommen Neuanfang!“